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Emil

Einrichtung

Rufumleitung einrichten: die vier Varianten und wann welche passt

Eine Rufumleitung leitet eingehende Anrufe an eine andere Nummer weiter. Es gibt vier Varianten – sofort, bei Nichtmelden, bei Besetzt und bei Nichterreichbarkeit –, die sich kombinieren lassen. Für einen Ladenbetrieb ist meist die Umleitung bei Nichtmelden nach etwa 15 Sekunden die richtige Wahl.

Von Lovis, GründerAktualisiert am 5 Minuten Lesezeit

Die vier Varianten

Jede Variante hat einen eigenen Auslöser. Wer sie verwechselt, leitet entweder zu früh um und nimmt selbst nie ab – oder zu spät, sodass der Anrufer vorher auflegt.

Die Varianten schließen sich nicht aus. Üblich ist die Kombination aus Nichtmelden, Besetzt und Nichterreichbarkeit: Sie nehmen ab, wenn Sie können, und alles andere landet zuverlässig beim Assistenten.

VarianteWird ausgelöstTypischer Einsatz
Sofort (CFU)bei jedem Anruf, ohne zu klingelnUrlaub, Betriebsferien, dauerhafte Auslagerung
Bei Nichtmelden (CFNR)nach einer eingestellten Zeit ohne AbnahmeRegelfall im Ladengeschäft
Bei Besetzt (CFB)wenn alle Leitungen belegt sindStoßzeiten, parallele Gespräche
Bei Nichterreichbarkeit (CFNRc)bei Netzausfall oder ausgeschaltetem GerätAusfallsicherung
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Die richtige Verzögerung liegt bei etwa 15 Sekunden

15 Sekunden entsprechen drei bis vier Klingelzeichen. Das reicht, damit jemand aus dem Verkaufsraum abnehmen kann, und bleibt unter der Schwelle, ab der Anrufer auflegen.

Kürzer eingestellt, kommt Ihr Team gar nicht erst ans Telefon – dann können Sie auch gleich sofort umleiten. Länger eingestellt, hören Anrufer eine lange Kette von Klingelzeichen, bevor überhaupt etwas passiert. Viele legen vorher auf, und dann greift die Umleitung nie.

Prüfen Sie den eingestellten Wert nach der Einrichtung mit einem echten Anruf von einem anderen Anschluss. Die Voreinstellung vieler Anlagen liegt bei 20 bis 30 Sekunden.

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So schalten Sie die Umleitung

Bei einer Telefonanlage über deren Oberfläche, bei einem einzelnen Anschluss über GSM-Codes am Telefon. Beides dauert wenige Minuten und braucht keine neue Hardware.

  1. 1Klären Sie, ob Sie eine Telefonanlage haben oder einen einzelnen Anschluss. Bei einer Anlage wird die Umleitung dort eingerichtet, nicht am Endgerät.
  2. 2Legen Sie fest, welche Varianten greifen sollen. Für den Regelfall: Nichtmelden, Besetzt und Nichterreichbarkeit.
  3. 3Tragen Sie die Zielrufnummer ein und stellen Sie die Verzögerung auf etwa 15 Sekunden.
  4. 4Rufen Sie von einem fremden Anschluss an und lassen Sie es durchklingeln. Prüfen Sie, ob die Umleitung greift und wie lange es dauert.
  5. 5Testen Sie den Besetztfall, indem Sie während eines laufenden Gesprächs ein zweites Mal anrufen.
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Was die Rufumleitung kostet

Die Weiterleitung selbst wird von Ihrem Telefonieanbieter abgerechnet, nicht vom Assistenten. Bei den meisten Verträgen ist die Umleitung ins deutsche Festnetz enthalten.

Prüfen Sie das vorab in Ihrem Tarif, insbesondere bei Umleitungen auf Mobilfunknummern – die werden häufiger gesondert berechnet. Der Anschlussvertrag bleibt in jedem Fall bei Ihnen; der Assistent hängt sich an die bestehende Anlage, statt sie zu ersetzen.

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Häufige Fragen

Bleiben Sie beim Kunden. Emil geht ran.

Testen Sie Emil kostenlos und hören Sie selbst, wie er mit Ihren Anrufern spricht.